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    Los 25 — Jörg Schröder, Barbara Kalender, Literaturskulptur „Schröder erzählt“ (1990 - 2018)

Verkauft im Slot BRD Noir der Auktion Chapter 1
Beendet. 21.8.2021, 15 bis 18 Uhr
Verkauft
Mindestpreis   3.000 €
Schätzpreis   5.000 €
Verkaufspreis   3.000 €

Größe   Höhe ohne Sockel: 70 cm, Höhe mit Sockel: 138 cm Breite: 26 cm, Tiefe: 36,5 cm
Edition   Auflage 320
Signatur   handschriftlich gewidmet, nummeriert und signiert.
Provenienz   MÄRZ Verlag / Barbara Kalender

68 Folgen von ›Schröder erzählt‹ nebst 6 Treuegaben in 7 Buchbinderkassetten,
3.760 Seiten, handschriftlich gewidmet, nummeriert und signiert.
Mai 1990 bis Juni 2018. Es handelt sich um eines der letzten vollständigen Nachlass-Exemplare, die nicht im Besitz der Subskribenten sind.

Kaum jemand hat die bundesrepublikanische Literaturszene von der Außenlinie so sehr mitgeprägt und miterlebt wie die legendären MÄRZ-Verleger. Über 30 Jahren beschäftigten sich Barbara Kalender und Jörg Schröder, nachdem sie von den Schreibtischseiten der Verleger zu denen von Autoren wechselten, mit “erweitertem Verlegertum”, dazu gehörte auch “Schröder erzählt”. Mit diesem Work in progress lieferte das Autorenpaar eine generationsübergreifende Erzählung der Bundesrepublik Deutschland und begleitete die Wiedervereinigung beider Republiken. Die Folgen verknüpfen autobiographische Stränge mit zentralen und peripheren Ereignissen. Personen wurden nicht anonymisiert und Handlungsabläufe nicht zu Schlüssellochfiktionen herabgewürdigt. Ihre Texte wurden mit denen der Brüder Goncourt, Benvenuto Cellinis ‘Vita’, Giacomo Casanovas Memoiren, Jules Vallès’ ‘Jacques Vingtras’ und Samuel Pepys’ Tagebüchern verglichen. Aus zahlreichen Presseveröffentlichungen nur ein Zitat: “In der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur steht ‘Schröder erzählt’ einsam da”, schrieb Gerhard Henschel, “es gibt nichts, was dem gleichkäme, sei es an Umfang, Unverschämtheit, Welthaltigkeit, Angriffslust, Eigensinn oder Witz. Selbst die Herstellungsweise und der Vertrieb des Werkes sind einzigartig: Die Folgen entstehen in Gesprächen zwischen Schröder und Kalender, gelangen von der ersten Abschrift in mehreren gemeinsamen Lektoratsgängen zur endgültigen Textgestalt, erscheinen im Desktop-Publishing-Verfahren, werden handschriftlich den Subskribenten gewidmet, nummeriert und signiert.”
Bisher konnte das erste deutsche Desktop-Projekt nur von Subskribenten erworben werden. Jetzt wird die in Handarbeit gefertigte “Literaturskulptur” bei der Direkten Auktion Direkt zum Startpreis von nur 3000 € angeboten, den schwarze Sockel gibt es kostenlos dazu. Mit 33 Kilo Gewicht ein echtes Monument der literarisierten westdeutschen Zeitgeschichte. Das ist in diesen trüben zinslosen Zeiten erfreulicher als sein Geld langweilig auf dem Konto schmoren zu lassen.




Wo und wie Sie bieten können
Direkt hier auf der Webseite (s.o.), vor Ort bei der Auktion in Berlin, über unseren Partner lot-tissimo, schriftlich per Gebotszettel oder live per Telefon (nach Rücksprache mit dem Auktionator).