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Um in einer unserer Auktionen mitbieten zu können, müssen Sie unsere AGB akzeptiert haben, und für die Auktionsserie, zu der die Auktion gehört, angemeldet sein.
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Bieter-Guide: Auktionsführer für Anfänger - die ersten Schritte

Um Ihnen den Sprung ins Unbekannte so leicht wie möglich zu machen, ist bei uns alles ganz einfach. Hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Was sind Lose?
Die Lose—also die Lotnummern—sind keine Lose wie auf der Kirmes, beim Lotto oder einer Tombola. Es sind die einzelnen aufgerufenen Dinge oder Bündel. Ein Los kann eine Kuh, aber auch ein Konvolut von 23 Kühen sein.
Was ist das Limit?
Lose werden zum Limit aufgerufen, sofern nicht höhere Vorgebote vorliegen, das heißt zum Startpreis. Das Limit ist die Summe, die die Künstlerin oder der Einlieferer mindestens für sein oder ihr Werk sehen möchte, sonst gibt er oder sie es nicht her. Limits heißen nicht: “bis hierhin darf man höchstens bieten.” Limit heißt: “ab hier wird geboten”.
Was versteht man unter dem Schätzpreis?
Der Schätzpreis ist der Preis, von dem wir guten Gewissens sagen können: “Das ist das Werk wert”. Sie können also getrost bis zur Höhe des Schätzpreises bieten – gern auch darüber hinaus, wenn Sie das Stück wirklich haben wollen – und jemand anders auch. Wenn Sie Vorgebote platzieren, werden Sie nicht automatisch diese Summe zahlen, sondern nie mehr als den nächsten Bietschritt gegenüber dem Unterbieter. Sie kennen das von Ebay. Genau so funktioniert es hier auch, kein Aufgeld, keine versteckten Zusatzkosten. Das einzige, was Sie bedenken müssen: Bei Aufruf- und Hammerpreisen (Zuschlagspreis) handelt es sich um Nettopreise. Hinzu kommen 19 % Mehrwertsteuer (bedanken Sie sich bei der Bundesregierung, dass Galerien und Auktionshäuser resp. deren Käufer nicht in den Genuss des verminderten Mehrwertsteuersatzes für Kunst kommen) und 4 % Verwerterabgabe (die wiederum den Künstlern zugute kommt). Bei Käufen außerhalb Berlins fällt beim Postversand Porto und Versicherung an, es sei denn, Sie holen das Werk persönlich ab.
Wie kann ich bieten?
Es gibt viele Wege, wie ein Gebot den Weg zum Auktionshaus kommt. Am einfachsten: Ich fülle einen Gebotszettel aus, der bei den Vorbesichtigungen ausliegt, gebe ihn dort gleich ab oder schicke ihn per Post, Fax oder Brieftaube an die Ostdeutschen Kunstauktionen (ostdeutsche-kunstauktionen.net). Habe ich keinen Gebotszettel zur Hand, reicht auch einfach eine Email oder ein Fax unter Angabe der Auktions- und Lotnummer, meines Höchstgebots, meiner vollständigen Adresse und Telefonnummer sowie E-Mail-Adresse. Für Online-Gebote muss ich mich zunächst als Nutzer und Bieter über die Web-Plattform www.direkteauktion.de registrieren. Danach kann ich dort durch einfaches Anklicken Vorgebote für einzelne Werke platzieren, die später in der Liveauktion so behandelt werden, als säße ich mit im Saal. Außerdem kann ich dort festlegen, dass ich während der Liveauktion gern angerufen werden möchte: eine gute Möglichkeit, den Nervenkitzel hautnah, aber bequem von zu Hause aus mitzubekommen. Als registrierter Benutzer kann ich mit meinem Personalausweis aber auch einfach zu den Live-Versteigerungen gehen, bekomme dort eine Gebotsnummer, die ich für Gebote hochhalten kann – der Klassiker. Wenn ich nicht registriert bin, muss ich etwas Zeit einplanen für die Registrierung vor Ort. Das Online-Livebieten geht ebenfalls über unsere Plattform (kostenfrei) oder durch unsere folgenden Partner zur Verfügung: www.lot-tissimo.com (hier fallen 3,57 % Fremdgebühren an). Deshalb empfehlen wir, sich in jedem Fall unverbindlich und kostenfrei bei www.direkteauktion.de zu registrieren. Dann kann man sich immer noch bis zum letzten Moment spontan entscheiden, dabei zu sein.
Wie läuft das Telefonbieten ab?
Um beim Telefonbieten berücksichtigt zu werden, ist ein Vorgebot in Höhe des Limits zwingend notwendig. Wenn ich ein Vorgebot abgegeben habe und zudem auf dem Gebotszettel oder auf der Webplattform angegeben habe, dass ich angerufen werden möchte, ruft mich das Auktionshaus einige Minuten vor dem Aufruf des Loses an und ich kann telefonisch mitbieten.
Bis wann muss das Vorgebot spätestens da sein?
Alle Gebote per Mail, Fax oder Brief sollten 24 Stunden vor Auktionsbeginn vorliegen. Treffen sie später ein, übernimmt das Auktionshaus keine Garantie mehr, dass die Gebote wirklich aufgenommen werden. Auf der Webplattform kann man aber dennoch noch live bieten.
Was muss ich bezahlen, wenn ich ein Gebot abgegeben habe und der/die Höchstbietende bin?
Bei uns gibt es kein Aufgeld. Was Sie allerdings bedenken müssen: bei Aufruf- und Hammerpreisen (Zuschlagspreisen) handelt es sich um Nettopreise. Hinzu kommen 19% Mehrwertsteuer—Galerien, Auktionshäuser respektive deren Käufer kommen nicht in den Genuss des verminderten Mehrwertsteuersatzes, der ansonten bei Kunst gilt—und 4% Verwerterabgabe—die wiederum den Künstlern zugute kommt. Die Kosten liegen also 23 Prozent über dem Hammerpreis. Bei Käufen außerhalb Berlins oder sperrigen Objekten fallen außerdem Transportkosten an.